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In deiner Hand

In deiner Hand hab' ich Bestand,
ich fühl mich wohl, geborgen!
Bei dir sprech' ich nie an die Wand.
Dein Dasein ist ein sichres Pfand.
Du kennst all meine Sorgen.

In deinem Arm hälst du mich warm,
selbst dann, wenn Kälte mich umgibt.
Du wirbst um mich mit Deinem Charme.
Warst immer da in all den Jahr'n
Hast mich nie mehr als jetzt geliebt!

In deinem Herz hab' ich ein Platz,
Du nennst mich stolz Dein Eigen!
Dein Herz in mir, das ist mein Schatz!
Ich bin für Dich nicht bloss Ersatz!
Du brichst für mich Dein Schweigen!

In deinem Namen bin ich frei
In deinem Namen Jesus!
Da ist kein Zwang, noch Tyrannei
und auch kein Drang, noch Sklaverei,
nur freier Lebensrhytmus.

Stefan Wanzenried / 14.07.2013

 

 

Kontext:

Ich habe gerade in meinem Tagebuch geschmöckert, was im Vorfeld zu diesem Gedicht in meinem Leben abgegangen ist. Da ist einiges passiert und es erklärt mir zu einem grossen Teil diese Worte. Ich hatte eine Anfrage auf dem Tisch, um Leiter einer Gruppe in unserer Gemeinde zu werden, ich hatte mich kurz zuvor entschlossen, eine intensive Seelsorge-Ausbildung im folgenden Jahr in Angriff zu nehmen, meine mir inzwischen so lieb gewordene Männerarbeit stand gerade in den Kinderschuhen und zwei Tage zuvor hatte ich einen Autounfall auf der Autobahn mit glimplich ausgegangenem Ende. An dem allerdings ich Schuld war. Es war wirklich eine Zeit, in der ich mich in Gottes Hand fallen lassen musste, um all dies zu verarbeiten und zu bewältigen. Alleine hätte ich wohl mehr damit zu kämpfen gehabt.

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