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Die Würfel sind gefallen

Die Würfel sind nun gefallen
und Blicke sich darauf richten,
dem Einen eher zum Missfallen,
der Andere tut's als Glück gewichten.

Die Würfel sind nun gefallen,
gibt es Hader, gibt es Streit?
Es recht zu machen allen:
Nicht möglich! Nur Freud oder Neid!

Die Würfel sind nun gefallen,
eine Eins und eine Eins.
Mit Zorn die Gemüter wallen.
Das Schicksal verschwört sich! Scheint's!

Die Würfel sind nun gefallen,
eine Sechser und noch mal einer.
An den Wänden die Jubel schallen,
doch das Glas kippt um von Rainer!

Die Würfel sind nun gefallen,
eine Einer und ein Sechser,
so merkt man oft im Meisten:
Mittelmass ist meistens besser!

Stefan Wanzenried / 2003

Kontext:

Dieses Gedicht ist aus einer Laune entstanden, bzw. aus einem Sprichwort, dass es mir zu diesem Zeitpunkt angetan hat: Die Würfel sind gefallen! Was bedeutet das? Wann sind die Würfel gefallen? Und was hat das für eine Bedeutung für unsere Beziehungen? Der Schluss mit dem Mittelmass würde ich heute nicht mehr so unterschreiben. Aber damals muss es für mich noch so gestimmt haben.

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