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Ein in sich verzehrendes Feuer

Der Wachs nähret die Flamme,
wie eine Mutter, wie eine Amme.
Die Flamme erzeugt das Licht,
ohne Docht ginge das nicht,...

...ein in sich verzehrendes Feuer,
fast unheimlich und nicht geheuer.
Beobachter geniessen den Schein -
die Kerze wird kleiner und klein...

 ...und dann erlöscht der Glanz,
zu Ende der Flammen Tanz,
ganz düster wird’s im Raum,
traurige Stimmung, doch kaum...

...ward’s dunkel, wird’s wieder hell,
denn nun an der Ersten Stell’,
wird entzündt der nächste Schimmer,
da wird’s wieder hell im Zimmer....

...und leuchtet so hell und wunerbar,
dass Augen glänzen, froh und klar!!!
Wer ist so ein Licht, dass sich verzehrt,
und so die Freude anderer mehrt?
So selbstlos, so ruhig und auch so warm,
mit Liebe zum Nächsten und mit Charm?

Stefan Wanzenried / 13.11.2003

 

 

Kontext:

Soviel ich mich noch erinnern mag, ist dieses Gedicht eine Auftragsdichterei gewesen für ein Adventsfenster von Freunden. Und was wird in der Adventszeit mehr beachtet als Kerzen die ganz ruhig vor sich hin brennen?

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Kommentare   

0 # Ein sich verz.......Doris Fiutak 2016-01-10 20:31
Sehr schönes Gedicht, gefällt mir echt gut. Danke.

07.01.2013 / Übernahme von alter Homepage
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