
Ich lebe im Dasein,
doch möchte ich hier sein
und keinesfalls dort sein,
wo andere sind.
Für mich macht's den Anschein,
dass wirkliches echt sein
nur mir wird gerecht sein,
wo ich selber bin.
Ich lebe im Echtsein
und möchte gerecht sein
auch mal im Gefecht sein,
wo andere stehn.
Auch das soll mir recht sein:
für andere Knecht sein,
ihr Leid auch mein Pech sein,
für andere gehn.
Ich lebe im Einssein
auch mal im Alleinsein
vielmehr doch im Zweisein
mit Gott und mit mir.
Drum will ich nur Sein sein,
und er soll auch mein sein,
gefühltes Daheim sein
im Jetzt und im Hier.
Ich lebe im Dasein,
doch möchte ich hier sein
und keinesfalls dort sein,
wo andere sind.
Für mich macht's den Anschein,
dass wirkliches echt sein
nur mir wird gerecht sein,
wo ich selber bin.
Stefan Wanzenried / 07.02.2012
Kommentare
Jonas
So, 02/19/2012 - 22:20
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Wunderschön
Vielen Dank für diese Zeilen,
welche ruhen im eilen
und einladen zum verweilen.
Stefan
So, 02/19/2012 - 23:08
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Der Sinn und Zweck...
...ist erfüllt, wenn es Dir gefällt und Du davon zehren kannst, Jonas!
Michaela
So, 12/23/2012 - 21:30
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Ein wundervolles Dasein!
Dieses Gedicht ist einfach wunderbar
und ich sehe ganz klar,
dass sich da jemand Gedanken macht
und mit Bedacht,
das eigene Dasein beschreibt,
und mir nichts Anderes übrigbleibt,
als auch zu versuchen ganz ich selbst zu sein,
das wäre fein.
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