Banner Kachel Glanz komprimiert hoch

So weit die Füsse tragen

So weit die Füsse tragen,
so viel der Schritte Zahl,
was immer wir auch wagen,
es wird so oft zur Qual!

So lang das Leben dauert,
so oft es uns berührt,
viel Freude überdauert,
wenn Hoffnung Leben führt.

So oft das Wort ermutigt,
so schön der Worte Klang,
wie wertvoll unsere Freunde
für uns ein Leben lang!

So dunkel auch die Nacht ist,
so hell der Sterne Schein.
Im Dunkeln wirst du wandeln,
doch wisse - nie allein!

So hoch Deine Gedanken,
so sicher Deine Hand.
Mein Gott, Du wirst nicht wanken.
Mit Dir hab' ich Bestand!

06.02.13 / Stefan Wanzenried

 

 

Kontext:

Dieses Gedicht ist entstanden, in jener Zeit, als ich mir ehrgeizig, seeehr ergeizig, immer wieder neue Ziele setzte. So war ich einmal 13 Stunden unterwegs. In dieser Zeit legte ich 62 Kilometer inkl. 1800 Höhenmeter zurück, was schliesslich 80 Leistungskilometer waren. Aus eigener Erfahrung weiss ich nun, was es heisst, sich trotz schmerzenden Füssen, auf seinen Körper verlassen zu können. Und Gedanken wie "So weit die Füsse tragen!" inspierieren mich natürlich in solchen herausfordernden Situationen immer wieder. Zudem gibt es auch einen Film, der diesen Namen trägt, den ich in meiner Jugendzeit liebend gern geschaut habe.

Drucken E-Mail

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren