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Der Herr ist mein Hirte

Der Herr ist mein Hirte...
ER’s sicher gut mit mir meint.
und als ich mich verirrte,
hat ER Tränen der Liebe geweint.

...mir wird nichts mangeln.
auch wenn dies Gefühl mich beschleicht,
muss ich wirklich nicht bangen.
ist die Fülle in IHM allemal unerreicht.

Er weidet mich auf grüner Aue...
genau weiss ER, was das Beste für mich ist.
alltäglich ich auf IHN dann traue.
Auch wenn ich ruhe, Christus aktiv ist.

...und führet mich zu frischem Wasser.
der Quell des Lebens ist SEINE Person.
Erfrischend, belebend, einfach krasser
tritt ER in unserem Leben in Aktion.

Er erquicket meine Seele;
jubeln kann ich bei SEINEM Tun.
ER ist so gross und ich ne Makrele.
ER spricht so leise und ich bin ein Taifun.

er führet mich auf rechter Strasse...
vertrauen kann ich IHM nun ganz gewiss.
Soviel Gnade, dass ich es kaum fasse.
Meiner Vergangenheit ER mich entriss.

...um seines Namens willen.
Der einzige Name mit Garant.
In diesem Namen Stürme stillen.
ein Manifest, ein Fels oder Gigant.

Und ob ich schon wanderte...
wohin das leben mich auch trieb
ob ich rannte, kroch oder schlenderte,
SEIN Arm erreicht mich, voller Lieb’.

...im finsteren Tal,...
wenn ich weine oder leide
ist für mich sakral,
Gott und ich, zusammen wir beide.

...fürchte ich kein Unglück.
Gott immer stärker ist.
Für IHN ist es kein Kunststück
zu besiegen des Bösen List.

Denn du bist bei mir.
Beflügelnd, beruhigend, wunderbar,
mein Jetzt und mein Hier.
DEINE Nähe ist warm und elementar.

Dein Stecken und Stab trösten mich.
So sehr, dass ich gern in DEINER Nähe bin.
So sehr, dass ich mich wohl fühle ewiglich.
So sehr, DU bist meine Seelenmedizin.

Du bereitest vor mir einen Tisch...
an alles hast DU schon gedacht.
Das was ich brauche, ist automatisch
von DEINEN Engeln überbracht.

...im Angesicht meiner Feinde.
Die mir keine Angst bereiten
Geborgen in einer Gemeinde
mit Freunden, die mich begleiten.

Du salbest mein Haupt mit Öl...
wohlwollend bist DU immer.
und streichelst meine Seel’.
Nur ohne DICH wirds schlimmer.

...und schenkest mir voll ein.
Denn Geben ist DEINE Passion.
DEINE Geschenke sind so fein.
DEIN Lieben Attraktion.

Gutes und Barmherzigkeit...
mehr und mehr ich von DIR erfahr’
DU willst von mir Aufrichtigkeit.
Das scheint mir langsam sonnenklar.

...werden mir folgen mein Leben lang...
Danke, geht es dann noch weiter!
Nicht zu vergleichen mit Canossas’ Gang.
In DIR vertraut und heiter.

...und ich werde bleiben...
von jetzt an in Befangenheit.
In Gottes Liebe treiben
im Jetzt und in der Ewigkeit.

...im Hause des Herrn immerdar.
Zu loben, GOTT, den Mächtigen.
Wie ER sein wird, ist und wie ER war.
Den einzigen GOTT, den Prächtigen!

Stefan Wanzenried / 26.11.2004

 

 

Kontext:

Wie unschwer zu erkennen ist, wurde als Leitschnur für dieses Gedicht der berühmte Psalm 23 verwendet. An den Versen entlanghangelnd wurde zu jedem eine Strophe dazugereimt. Das Fettgedruckte sind die Worte aus Psalm 23 selber. Auch bei diesem Gedicht aus dem Jahr 2004 hat es noch den einen oder anderen holprigen Vers.

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