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Vollmondnacht

Licht und Schatten
auf den Matten,
hell und klar, wunderbar,
Vollmondnacht, die Sterne leuchten.
Wiesen vom Tau sich nun befeuchten..
Dunkel stehen mächtige Tannen
Die letzten Wolken ziehen von dannen.
Und geben den Himmel gänzlich frei.
Als ob das nun Bestimmung sei.

Licht und Schatten
auf den Matten,
ruhig und still, mäuschenstill,
Vollmondnacht, nur Rehe bellen,
Wasser plätschert leis’ aus Quellen.
Sonst ist’s ruhig, fast komisch schon,
in der Nähe von Zivilisation.
Wer jetzt unterwegs, geniesst es sehr.
Gedanken fliessen immer mehr.

Licht und Schatten
auf den Matten,
frostig und kühl, gar nicht schwül,
Vollmondnacht, jetzt Nebel ziehen,
gegen Morgen die Schatten fliehen.
Schön war doch die Vollmondnacht,
die Vögel sind nun aufgewacht,
begrüssen alles mit Gesang
bei Vollmondunter-, Sonnenaufgang!

Stefan Wanzenried / 05.02.2004

 

 

Kontext:

Immer noch auf der Suche nach "einem grossen Wurf" mit einem Gedicht, versuchte ich mich im Jahre 2004 an der dichtierischen Beschreibung einer Vollmondnacht, das mir mehr oder weniger gelang.

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